deinen Bericht habe ich gerade erst entdeckt. Ich freue mich so für dich. Als ich dich das letzte Mal traf, sahst du so traurig aus in deinem Zwinger. Am liebsten hätte ich dich auch noch mitgenommen. Jetzt strahlst du so. Besser geht´s nicht! :-) Es grüßt dich ganz lieb deine ehemalige Spazierfrau mit dem ganzen Rudel
Christiane 04 September 2010 07:31 | Berlin
Auch wir wünschen Euch viel Kraft nach dem Verlust von Johny. Es gibt ja immer keine Worte, die trösten können, wenn jemand Geliebtes gehen muss. Johny sitzt bestimmt mit Lincoln hinter der Regenbogenbrücke und es geht den Beiden wieder richtig gut. Christiane mit Lucky und Batida
Martina 03 September 2010 21:16 |
Ach liebe Anne,
habe das mit Johny gerade gelesen. Es tut mir so leid. Es trifft mich immer arg, wenn ich wieder ein Hundeseelchen in den "letzten Atikel" stehen sehe... Aber bedenke eines, er durfte eine wunderbare Zeit bei und mit euch verbringen. Schreib mir, wenn du möchtest. Wünsche euch viel Kraft. Liebe Grüße und Umarmungen sendet Dir, Martina mit Benny
Heidi&Familie 03 September 2010 16:47 |
Lieber Johnny und liebe Familie,
nach deinem Eintrag muss ich mich doch einmal zu Wort melden - zu oft habe auch ich in letzter Zeit um die Gesundheit und das Leben unserer teilweise in die Jahre gekommenen, ehemals ausrangierten Hunde bangen müssen...! Wenn ich diese Zeilen lese, bin ich sehr traurig, auch wenn ich dich nicht kannte, mein Lieber, aber auch ein bisschen froh, denn du warst geliebt. Wir wünschen deiner Familie viel Kraft für die kommenden Stunden und Tage und dir, lieber Johnny, dass es dir dort, wo auch immer du jetzt bist, sehr gut geht. Daran glaube ich! LG Elke, Sunny von Samos, Lilly (Lightning), Heidi (Chantal), Maroula (genannt "Teufelchen") und Julius, der Kater (aus dem Sauerland)
Petra Liersch 03 September 2010 15:48 | München
...das Buch "Tiere esen" wollte ich sowieso kaufen, jetzt mach ich es gleich. Wir sind zwar noch keine Vegetarier, aber kaufen seit ewigen Zeiten Fleisch nur noch im Bioladen oder von bekannten Bauern. Da ich als glückliches Landkind großgeworden bin und meine Großeltern ein paar Tiere hatten für den Eigenbedarf, habe ich einerseits das Schlachten mit allem drumrum genau mitbekommen und andererseits auch das, dass es nie mehrmals in der Woche Fleisch einfach so gab, sondern das - weil kostbar - eher der klassische "Sonntagsbraten" war. Das war in doppelter Hinsicht eine gesunde Lebensweise: Die wenigen Tier mussten nicht leiden, durften artgerecht leben und die Familie hatte keine ernährungsbedingten Krankheiten. Die Menge an Fleischstücken, die keinem Tier mehr zuzuordnen sind, ekelt mich schon immer und immer noch in Supermärkten. Wenn alles in Überfluss da ist, wer soll da noch Wertschätzung/Respekt haben? Und diejenigen, die selbst nachdenken, wie es denn sein kann, dass ein Kilo Fleisch quasi nichts kostet, die sind eher selten. Wenn einfach alles nur noch convenient konsumiert werden kann, dann ist doch klar, dass keiner über den "echten" Preis nachdenkt, den halt andere bezahlen. Denkt auch mal an die Billigklamotten, mit denen wir überschwemmt werden...dafür müssen andere leiden und sogar sterben (z. B. für manche sandgestrahlten Jeans aus der Türkei). Sich darüber zu unterhalten bringt ja schon das eine oder andere ins Bewusstsein und lässt uns und andere beim nächsten Einkauf/Schnäppchen vielleicht zögern oder sogar verzichten, zugunsten noch größerer Lebensfreude. Petra
Nikola 03 September 2010 12:13 | Landkreis Aurich
Ich esse ebenfalls seit Jahren kein Fleisch mehr, seit ich im ZDF eine Reportage aus der "37 Grad"-Reihe gesehen habe, in der es um Massentierhaltung ging. Ich habe die ganze Nacht geheult und von da an nicht ein Stück Fleisch mehr angerührt. Meinen Mann konnte ich leider noch nicht davon überzeugen und unseren kleinen Sohn darf ich laut Kinderarzt nicht ohne Fleisch ernähren. Da wir auf dem Land leben, können wir die Milch direkt vom Bauern holen, wo wir wissen, dass es den Kühen dort an nichts fehlt und das gleiche mit den Eiern. Die meisten Leute denken nur nicht darüber nach, in wievielen Produkten Eier enthalten sind, die natürlich möglichst billig sein mussten und dem entsprechend wohl kaum aus tierfreundlicher Haltung stammen können. Ich finde es aber auch extrem schwierig, da einen guten Weg zu finden. Klar, Eiernudeln bleiben im Regal, Hartweizengrieß tut es auch. Aber dann fängt es an schwierig zu werden. Überall ist Ei drin!! Trockenei, Frischei, Eiweiß...!! Was soll man denn noch kaufen, wenn man nicht gerade das Budget eines Multimillionärs hat und in Bioprodukten schwelgen kann?? Es wird Zeit, dass eine Kennzeichnung dessen Pflicht wird, WOHER die Eier in dem Produkt kommen... obwohl wenn ich an Ostern sehe, wieviele Leute palettenweise die schönen weißen Käfigeier aus dem hiesigen Supermarkt getragen haben, weiß ich ja auch nicht wirklich... Ich hätte sie alle nacheinander durchschütteln können und anschreien können "Denkt doch mal nach!!!" Aber für viele ist eben der eigene Tellerrand gleichzeitig das Ende des geistigen Horizonts! Mit Milchprodukten denke ich, ist es (noch) nicht ganz so schlimm. Ein Großteil der Landwirte ist sich (zumindest hier in der Region) der Tatsache schon bewusst, dass es den Kühen gut gehen muss, damit sie vernünftige Milchleistung bringen und davon leben sie schließlich. Aber wenn die milchverarbeitende Industrie die Preise weiter drückt, weiß ich auch nicht, wie lange das noch gut gehen kann. Und der Endverbraucher will und vor allem kann auch immer weniger zahlen! Eine ganz böse Spirale und wie immer und überall trägt das kleinste Rädchen die größte Last!
Manuela Folz 03 September 2010 08:38 |
Ein sehr gutes Thema hier. Ich esse nun seit 25 Jahren! kein Fleisch und keine Wurst. Habe KEINE Mangelerscheinungen, sowie es mir oft versucht wird einzureden.... der Mensch ist von Natur aus Pflanzen "Fresser" was viele nicht wissen. Was gibt dem Menschen das Recht, einfach zu töten? Nur weil Tiere der Sprache nicht mächtig sind? Sie werden nicht gefragt, es wird einfach gemacht, nur weil der Mensch der Meinung ist, sie essen zu müssen. Was wäre eine Welt ohne Menschen? Wie so oft denke ich: eine Bessere!
Astrid Pfeiffer 02 September 2010 18:48 |
Liebe Tierfreunde, ich kann Stefanie nur beipflichten. Ganz hervorragend finde ich in diesem Zusammenhang die Arbeit von Gut Aiderbichl in Salzburg bzw. Deggendorf. Ein tolles Ziel für einen Ausflug! Es gibt noch 18 weitere Aiderbichl-Güter, die nicht besuchbar sind. Bald kommt ein besuchbares nach Iffeldorf/Starnbergersee - für alle, die mal in München zu tun haben. Die arbeiten nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern durch die Rettung von Tieren, Bekanntmachen besonderer Einzelschicksale und Aufzeigen eines besseren Weges im Umgang mit ihnen. Das sind Profis, die durch tolle Medienarbeit und Herrn Aufhausers Kontakte in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft unheimlich viel bewegen. Da lernt man auch sehr viel. Unabhängig davon finde ich auch wichtig, dass "Tiere essen" so eifrig diskutiert wird. Mir war der Appetit allerdings schon vorher vergangen, seit ich den Aiderbichler Kühen und Schweinen Aug in Aug gegenübergestanden bin. Ich kaufe für uns praktisch kein Fleisch mehr. Ganz nebenbei tut man damit auch was gegen den Klimawandel. Viele Grüße Astrid mit Benni, Fetzi, Grazia, Winni
Stefanie 02 September 2010 15:53 | Berlin
Ja es ist schlimm, dass so viele Hunde in Tierheimen und ähnlichen Einrichtungen unter schlimmen Bedingungen leben müssen und viele dort eingeschläfert werden. Und jede/r, die/der einem Tier aus dem Tierheim/Tierschutz ein gutes Zuhause gibt, vollbringt wirklich eine gute Tat. Doch es gilt auch nicht zu vergessen, dass es unheimlich viel mehr Tiere gibt, die leiden müssen, nur weil wir Menschen billig Fleisch essen möchten. Diesen Fakt verdrängen wir gerne – da geht bzw. ging es mir wie den meisten anderen Menschen. Doch wir können uns nicht rausreden. Fleisch für gerade mal 3 Euro das kg ist eine Sauerei und unterstützt Quälerei der übelsten Sorte! Unsere Ansprüche sorgen dafür, dass Millionen von Tieren unter schlimmsten Bedingungen gehalten werden, ihr Leben lang leiden. Und selbst am Ende ihres armseligen, qualvollen Lebens werden sie durch uns noch mehr gequält. Denn es ist schlichtweg unmöglich, in einer Großschlachterei, wo im Akkord Rinder/Hühner/Schweine getötet werden, den Tieren wenigstens einen respektvollen, schonenden Tod zu gewähren. Kein Mensch kann an die hundert Tiere in der Stunde töten, ohne abzustumpfen und dies führt oft zu entsetzlichen Auswüchsen. Auswüchse der Art, dass die Schlachttiere vor Ihrem Tod noch schrecklich und sadistisch erniedrigt und gequält werden. Jonathan Safran Foer beschreibt genau dies in seinem Buch „Tiere essen“, das gerade erschienen ist. Ja, er beschreibt die Situation in den USA, doch bei uns sieht es auch nicht rosig aus. Wir wollen Fleisch essen, dabei aber bitte nicht daran erinnert werden, dass ein Wesen sein Leben dafür geben musste. Und das hat dieses Wesen nicht freiwillig getan. Es hatte Angst, es hat sich gewehrt, es wollte davon laufen... So sieht es aus! Das sollten wir uns endlich alle mal wirklich vergegenwärtigen! Wir essen mehr und mehr Fleisch, das uns in seinem Aussehen nicht mehr an das Tier erinnert, von dem es stammt. Wir ekeln uns vor dem französischen Huhn, das mit Kopf angeboten wird, wir nehmen lieber Fischfilet, wir verschmähen Kalbsfüße, das ganze Kaninchen mit Kopf... Immer mehr Leute ekeln sich davor ein ganzes Huhn anzufassen um es zuzubereiten, aber das ganze Grillhähnchen aus der Massenhaltung nehmen sie gerne – kost’ ja nur 3,50 Euro! Rechnet mal nach: der Imbissbetreiber will was dran verdienen und kauft das Tier vielleicht für die Hälfte, also 1,75 Euro, im Großmarkt. Der Großmarkt will an dem Fleisch verdienen, kauft das Hähnchen für vielleicht 0,95 Euro vom Mäster. Und der will auch noch was dran verdienen... Ich könnte wirklich kotzen bei dieser Rechnung! Ein Leben für vielleicht 0,60 Euro? Ich habe seit nunmehr neun Wochen aufgehört, für mich selbst Fleisch zu kaufen und esse vegetarisch! Das Buch von Foer und ein Artikel in der Zeitschrift Brigitte, der mir aus der Seele geschrieben war, haben mich zu diesem Schritt gebracht. Ich habe im Grunde schon länger darauf gewartet, da die Überlegung dies zu tun und das schlechte Gewissen beim Fleischessen schon seit einigen Jahren ein Thema bei mir sind, doch nun ist es wohl wirklich der richtige Zeitpunkt gewesen. Als komplette Vegetarierin kann ich mich dennoch noch nicht bezeichnen, denn ich esse alles mit, wenn ich eingeladen bin und kann mir auch vorstellen, für Gäste noch Fleisch zuzubereiten (vorausgesetzt es ist von meiner Freundin, die ein Biogut mit kleiner Schlachtung hat). Ich bin da also nicht ganz dogmatisch. Auch Melf und die Kater fressen natürlich weiter ihr Fleisch. Doch ich denke mir: für mich selbst kein Fleisch mehr zu kaufen ist ein erster und guter Schritt. Wenn das noch ein paar Millionen Menschen machen ist viel erreicht! Und bei den Milchprodukten kann ich ja auch gleich weitermachen...
Carola 01 September 2010 04:07 |
Oh man. Ich habe Tränen in den Augen und das schon morgens um 5.00 Uhr. Das Gedicht ist so traurig und trifft es genau ins schwarze. .L.G. Carola