Portrait Xenia

Geschlecht:
weiblich
Geboren ca.:
12.2010
Impfung:
komplett geimpft und microgechipt
Größe:
60 cm
Kastriert:
ja

Ich bin Xenia und mein Leben ist nicht so besonders toll gelaufen, aber ich habe die große Hoffnung, dass ich mich zu einem ganz normalen Hund entwickeln werde. Ich kann von mir selber behaupten, dass ich täglich an mir arbeite. Nun ist es natürlich so, dass man die „Ketten“, die man sich in der Jugend um die Seele geschmiedet hat, nicht einfach so lösen kann. Ich versuche immer ein wenig aus den Erfahrungen zu lernen, die ich hier auf dem Berg mache. Da sind so viele Menschen bei AP, die sich liebevoll um mich bemühen und sich über jeden Schritt in die richtige Richtung freuen, sei er auch noch so klein!
Im Zwinger verstecke ich mich gerne, wenn fremde Leute kommen. Bei Menschen die ich besser kenne, hole ich mir auch mal ein Leckerchen aus der Hand. Aber gaaaanz vorsichtig.
Ich kann von mir sagen, dass ich ein echt hübsches Hundemädchen bin. Mein schwarzes Fell glänzt, meine Augen schauen ganz klar und meine schönen weißen Pfoten und mein Stummelschwänzchen machen sich auch toll.
Natürlich muss ich meine Angst noch besser in den Griff kriegen, aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Das Leben wird eben von der Prägephase in der Kindheit noch sehr lange beeinflusst. Ich kann ja auch niemandem erzählen, was ich so alles erlebt habe. Dies macht es den Menschen hier auf dem Berg natürlich auch schwer.
Manchmal sind wir scheuen Hunde einfach im Welpenalter nicht an den Menschen gewöhnt worden. Wir haben nicht lernen können, dass der Mensch zu uns gehört und wir eine seiner ältesten Begleiter sind. Wir wurden niemals gestreichelt, uns hat nie ein Mensch den Bauch gekrault, unsere Ohren angeschaut oder die Milchzähne mal einer Kontrolle unterzogen. Wenn man als junger Hund solche Dinge nicht lernt, dann wird es oftmals später schwer, diese Nähe zu akzeptieren und dem Menschen zu vertrauen.
Ich gebe mir aber sehr viel Mühe mich zu bessern und auf hoffe auf Menschen, die meine Scheu nicht als Hinderungsgrund sehen, mich zu lieben. Ich hoffe auf eine schöne Zukunft in einer Familie und glaube fest daran, dass ich mich noch ändern kann. Es ist nie zu spät und darauf will ich bauen.
Bis dieser sehnliche Traum von mir in Erfüllung gehen kann, wünsche ich mir nette Paten, die an mich glauben und diesen Traum finanziell unterstützen.

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