Portrait Linus

Geschlecht:
männlich
Geboren ca.:
04.2011
Impfung:
komplett geimpft und microgechipt
Größe:
48 cm
Kastriert:
ja

Linus hat schon ein sehr bewegtes Leben hinter sich. Mit seinen Hundekumpanen Oskar, Jamil, Tibor und Nathan ist er durch Aegina Stadt gezogen und hat dort alle Mülltonnen nach etwas Fressbarem durchsucht. Die hungrigen Hunde waren natürlich von den Einwohnern nicht gerne gesehen und so wurden die Hunde verjagt, mit welchen Mitteln auch immer. Dass so eine schlechte Behandlung bei einem Hund Spuren auf der Seele hinterlässt, versteht sich ja von selbst. Man muss sich also nicht wirklich wundern, dass Linus ein kleiner Angsthase ist. Irgendwann ist es dann den Mitarbeitern von AP gelungen, die „Hundebande“ mit Fallen einzufangen und sie in das Tierheim zu bringen. Natürlich ist es für die Hunde sehr schwer gewesen sich auf Menschen einzulassen, vor denen sie ja immer Angst hatten. Auf der Straße ständig auf der Hut vor den Zweibeinern, können sie ihre Ängste nur sehr schwer und manchmal auch gar nicht ablegen. Einzig Nathan lebt schon in einer Familie. Jamil und Tibor haben es auch schon in die Vermittlung geschafft. Und Oskar wird noch sehr sehr lange brauchen, sich überhaupt auf Menschen einzulassen zu können. Linus ist ein hübscher Kerl. Er ist gesund und munter. Sein lockiges Fell glänzt, genau wie seine schwarze Nase. Vermutlich ist er eine Mischung aus Collie und Schäferhund. Dafür kann man sich natürlich nicht verbürgen, denn der Genpool der Hunde auf Aegina ist riesig. Mit seinen Artgenossen, egal ob männlich oder weiblich, verträgt er sich prächtig. Er ist mit zwei anderen Hunden, die sehr aufgeschlossen sind, in einem Zwinger. Kommt jemand Fremdes in seinen „Wohnbereich“, zieht er sich ein Stück zurück, beobachtet aber immer sehr neugierig das Geschehen. Die anfängliche Panik vor fremden Besuchen hat sich gelegt, aber ein deutlicher Abstand zu den „Fremdlingen“ muss immer noch sein. Setzen diese fremden Zweibeiner sich dann hin und schmusen mit seinen Zwingergenossen, dann schleicht er sich auch schon mal ein bisschen näher heran. Für Linus ist sicherlich noch Hoffnung da, dass er die Ketten von seiner Seele sprengt und die Menschen irgendwann mal toll finden wird. Im Tierheim wird alles dafür getan, ihm dabei zu helfen. Damit es auch für Linus ein Happy End gibt, braucht er aber Paten, die ihm Glück wünschen, ihm die Daumen drücken, an ihn glauben und ihn auch ein bisschen finanziell unterstützen. Dann wird sicherlich auch irgendwann ein Bild von diesem tollen Kerl unter den Vermittlungen zu finden sein.

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