Portrait Loran

Geschlecht:
männlich
Geboren ca.:
12.2010
Impfung:
komplett geimpft und microgechipt
Größe:
60 cm
Kastriert:
ja

Loran ist ein bildhübscher Hund mit glänzendem Fell, einer glänzenden Nase und einem netten Stummelschwanz. Leider sieht man von Loran nie sehr viel, weil er einer der größten Angsthasen im ganzen Tierheim ist. Betritt man seinen Zwinger, verschwindet er wie ein Blitz in seine Hütte. Dort quetscht er sich in den letzten Winkel und würde am liebsten die Luft anhalten und sich unsichtbar machen, damit ihn bloß niemand sieht. Um sein Verhalten zu verstehen, muss man seine Geschichte kennen. Loran wurde so etwa im Dezember 2010 geboren. Xenia, auch ein so ängstliches Fellbündel, ist seine Schwester. Die „netten Menschen“, die ihm und Xenia erst mal die Schwänze abschnitten, setzten die beiden verstörten Junghunde dann im Wald aus und überließen sie ihrem Schicksal. Am 09.05.2011 war dann ihr Glückstag. Es gelang den Mitarbeitern von AP Loran und Xenia mit einer Falle einzufangen und in das Tierheim zu bringen. Loran hat dann die erste Zeit im Tierheim in einem Zwinger mit Pyrena verbracht, die ihm mütterlich zugetan war und ihn beschützt hat. Dies hat leider dazu geführt, dass er in seiner Angst noch bestärkt wurde und sich diese Angst vergrößert hat. Jetzt teilt er den Zwinger mit Riona, mit der er spielt und von der er lernen kann. Er saust fröhlich durch den Zwinger und sieht so gar nicht mehr ängstlich aus. Bis dann wieder so ein Zweibeiner kommt. Dann zieht er sofort seine Tarnkappe über und macht sich unsichtbar. Leider brauchen Hunde, die in ihrer Prägephase keinen Kontakt zu Menschen hatten oder mit diesen nur schlechte Erfahrungen gemacht haben, sehr viel Zeit um überhaupt Vertrauen zu Menschen aufzubauen und Nähe zuzulassen. Wenn es dann überhaupt klappt. Loran ist ein gesunder Hund, der jetzt lernen muss, dass von den Menschen keine Gefahr ausgeht. Er muss lernen, sich den Menschen zuzuwenden und ihre Zuneigung zu erwidern. Im Tierheim geben sich alle jede erdenkliche Mühe, diesen bildschönen Hund zu resozialisieren, trotz der knappen Zeit und der vielen Arbeit. Da dieser Prozess für Loran noch eine lange Zeit brauchen wird, ist er auf liebe Paten angewiesen, die ihn finanziell unterstützen und ihm viele positive Gedanken senden. Drücken wir alle zusammen diesem bildhübschen Hund die Daumen, dass auch er erleben darf, wie es sich anfühlt irgendwann mal „seinen Menschen“ zu finden, dem er dann aus vollem Herzen vertrauen kann.

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