Liebe Tierfreunde! auf dieser Seite möchten wir Ihnen gerne regelmäßig, im monatlichen Wechsel Tiere vorstellen, die uns besonders am Herzen liegen, die entweder eine besondere Geschichte, vielleicht auch ein Handycap haben oder eventuell in der Menge der zu vermittelnden Tiere ein wenig "untergehen", oder oder oder...

   

 reagan 07Heute stellen wir Ihnen Reagan vor. Reagan hat ein Schicksal hinter sich, das man keinem Hund wünsch. Am frühen Morgen des 22.04.2013 stand ein Überraschungspaket vor dem Tierheimtor. Hübsch verpackt in einer großen Box saßen da zwei Hunde und schauten unglücklich durch die Gegend. An der Box war ein Notiz angebracht, auf der zu lesen war: „Ich liebe sie sehr aber ich kann nicht mehr für sie sorgen“. Was ist nun Liebe? Es scheint wohl verschiedene Definitionen dafür zu geben. Beide Hunde waren völlig verwahrlost, in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand und übersät mit Zecken. Es stellte sich schnell heraus, dass beide Hunde sehr stark aneinander hingen. Seine Parnerin Nancy ist mittlerweile vermittelt und erfreut ihre neue Familie mit Glück.

Reagan war von Anfang an eher scheu und zurückhaltend, versuchte die Zweibeiner zu vermeiden und zog sich zurück. Inzwischen hat er viel Vertrauen zu den Tierheimmitarbeitern aufgebaut und mag es sogar, gestreichelt zu werden. Die Leckerlies nimmt er gern aus der Hand.

Mit seinen langen Schlappohren, den großen Augen und der blanken schwarzen Nase ist Reagan ein sehr hübscher Hund, auch wenn die graue Schnauze von seinem bisherigen Leben erzählt.

Leider hat die mangelnde Pflege in seiner Vergangenheit ein paar gesundheitliche Spuren hinterlassen, weshalb Reagen bisher von Paten finanziell unterstützt, damit er die erforderlichen Medikamente erhalten kann. Im Tierheim wird alles dafür getan, dass es ihm gut geht, seine Gesundheit hat sich deutlich verbessert.

Für Reagan suchen wir ein älteres Ehepaar mit viel Zeit, dass Anteil an seinem Schicksal hat, damit er noch einmal der Prinz in einem ruhigen Haushalt werden darf. Wir wünschten uns so sehr für ihn, dass das Tierheim nicht die Endstation für Reagen bedeutet, dass er nochmals in seinem Lieben die Wärme und die Zuneigung eines eigenen Zuhauses spüren darf.

Reagan ist aufgrund seines längeren Aufenthaltes im Tierheim noch ein ungeschliffener Rohdiamant, er benötigt in seinem neuen Zuhause Menschen mit viel Geduld, am besten mit eigenem sicher eingezäunten Garten, damit er sich langsam an seine neue Situation gewöhnen kann.

Welche geduldigen Menschen geben Reagan, der mittlerweile in die Jahre gekommen ist, die Chance, auf ein schönes Heim?